Auszug aus dem Mindener Tageblatt: 

...Viel Wert wird ausserdem auf Backtradition gelegt. Entsprechend wird ohne Konservierungs- und Farbstoffe sowie mit jodiertem Speisesalz gebacken. Als Grundbestandteil wird Natur-sauerteig verwendet. Eigene Backmischungen stehen im Mittelpunkt. Der Bäckereibetrieb mit Hauptsitz an der Mainstrasse 15 in Minden-Dankersen firmiert seit Anfang der 60er Jahre unter dem Namen der Familie Rippin. Damals übernahm der Bäckermeister Gotthard Rippin die Backstube von Fritz Stohlmann, der unter der gleichen Adresse ausserdem ein Lebensmittelgeschäft betrieb        

 “Statt ein eigenes Ladengeschäft aufzumachen, belieferten wir damals ausschliesslich ‘Tante-Emma-Läden’ mit unseren Backwaren”, erinnert sich Gotthard Rippin. Erst zu Beginn der 70er Jahre richtete er am gleichen Ort einen Verkaufsbereich ein. Einige Zeit später folgte die Eröffnung einer Filiale an der Bachstrasse 19 in Minden

.1998 erfolgte ein Wechsel an der Firmenspitze: Sohn Stephan, ebenfalls Meister im Bäckereihandwerk,.übernahm das Unternehmen. Geblieben ist auch unter seiner Regie der firmeneigene Wagen, der seine Anwesenheit bis heute mit einem Bimmeln bekannt gibt. Damit versorgt die Bäckerei Rippin jenseits ihrer nun drei Ladengeschäfte die Kunden vor Ort. 

Geblieben ist auch der Bienenstich, der noch immer nach einem Familienrezept hergestellt wird. Und das Qualitätsbewusstsein: Das hauseigene Schwarzbrot errang mehrfach die Goldmedaille bei der Prüfung durch die Bäcker-Innung Minden.

Ausserdem werden in der Weihnachtzeit mit Grundschulklassen des öfteren Kekse gebacken die dann auf Schul-Basaren verkauft werden. Der Erlös wird meistens gespendet.

Den Kindern macht es ausserdem einen Riesenspass in einer “echten” Bäckerei” zu backen, wie die vielen Dankschreiben bezeugen.